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DESCRIPTION:28. Austria Triathlon \nSo war ich wieder dem Ruf des Leuchtturmes gefolgt und  am 04.09. nach Podersdorf gekommen. Zu einem hatte ich mir zu beweisen\, dass meine Niederlage von Linz nur ein Einzelfall war\, zum anderen hatte ich mich sehr gut auf diesen Tag vorbereitet und war bereit für eine neue pB. Startnummern und Goodies (Laptoptasche mit Austria Triathlon Logo und eine Flasche Podersdorfer Wein) abgeholt\, holte ich mir gleich einmal meine Carbo-Ladung in Form von Kaiserschmarrn mit Apfelmus um danach mit meinem Bike einzuchecken. Mir war ein Startplatz nahe beim Bike-out zugewiesen worden\, tolle Sache aber aufgrund der hohen Teilnehmerzahl waren die Plätze sehr eng zueinander gehalten. Es war gerade Platz für meine kleine Utensilienkiste\, die Lenker der Räder berührten einander. Anschließend noch das Zelt am Campingplatz aufgebaut\, ging es zurück zum Race-Briefing. Es wurde eine Neuerung im Laufbewerb angekündigt\, sonst sollte alles beim Alten bleiben. Der See hatte zum aktuellen Zeitpunkt 21\,7 Grad\, da für die Nacht Regenschauer angekündigt waren und somit der See abkühlen würde\, hob der Chef-Wettkampfrichter das NEO-Verbot auf. \nBis auf einen kleinen Regenguss verlief die Nacht ruhig. Um halb-sechs war die  Wechselzone wieder geöffnet und es hatte zu regnen begonnen\, in kürzester Zeit war ich watschelnass\, die Laufclub-Jacke hielt mich leider nicht lange trocken. \nDie Seetemperatur war zu diesem Zeitpunkt gerade einmal  um 0\,2 Grad gefallen\, laut Statuten wäre Neo-Verbot gewesen\, da jedoch alle ihren Neo mit hatten\, ließ man die Verwendung aufrecht. \nIm Regen stülpte ich mir meine Gummihaut über\, keine leichte Sache\, im trockenen Zustand geht’s einfacher. Die  Wechselzone wurde geschlossen\, die Masse bewegte sich zum See\, der spiegelglatt vor uns lag; aufgrund des heißen Sommers war der Wasserstand sehr niedrig. Trotz der 21 Grad war es sehr erfrischend\, als ich das Wasser in die Gummihaut eindringen lies. Inzwischen hatte es aufgehört zu regnen\, es war windstill und der Himmel lichtete sich. Ich stand ziemlich weit vorne\, als der Startschuss ertönte; das Wasser brodelte\, ständig schwamm ich auf vor mir Schwimmende auf\, gleichzeitig wurde ich von hinten bedrängt. Einmal bekam ich einen heftigen Fußschlag gegen meine Kinnlade\, so dass ich kurz stehen bleiben musste um zu spüren ob ich unverletzt geblieben war. Beim ersten Wendepunkt wurde man aufgrund der vielen Teilnehmer in einem Sog mitgerissen und man musste zusehen\, nicht durch die Fliehkraft nach außen gezogen zu werden. Nach der zweiten Wende durften wir Halben direkt auf den Zielbogen zuschwimmen. Ca. 150 Meter vor dem Ziel war das Schwimmen aufgrund des seichten Wasserstandes unmöglich geworden. Das Waten bis zum Ausstieg war extrem Kräfteraubend. Mit neuer persönlicher Bestzeit von 37:42 hatte ich die 1900 Meter absolviert. \nDen  Neo bis zur Hüfte abgestreift ging es im Laufschritt zum Rad. Ich kämpfte mit dem Ausziehen des Neos \, danach musste ich zusehen nicht zuviel Gras und anderes Grün mitsamt den Socken anzuziehen. Nach langen 4:13 verlies ich die Wechselzone\, das Rad vor mir herschiebend auf drei mal dreißig Kilometer Runden. Flott ging es aus Podersdorf hinaus\, als wir allesamt auf eine neue Radstrecke gelotst wurden. Schmal\, übersät mit Unebenheiten\, Löchern und Ackermaterial bis zu einer engen Wende ging es an die 6 Kilometer mit Gegenverkehr dahin. Hier war ich bis dato noch nie gewesen. Die Carbonrenner ächzten unter den Unebenheiten\, mein Alurad litt ebenfalls unter den Umständen. Zurück auf der ursprünglichen Radstrecke ging es wie gewohnt durch die flache Seenlandschaft. Kilometer 30 kündigte sich auf meinem Tacho an aber weit und breit war noch kein Podersdorf zu sehen\, meine Vermutung: der Streckenposten hatte uns fälschlicherweise auf die schlechte Straße mit der Wende geschickt. Die restlichen zwei Runden wurden dann ohne Zusatzschleife gefahren. Nach 3:05:36 hatte ich die 96 Kilometer absolviert. Der Wechsel auf die Laufschuhe dauerte lange 3:17 Minuten\, musste ich doch mein Rad in die enge Schleuse einparken. \nFlott lief ich anfangs Richtung Hölle hinaus\, aufgrund der Laufstreckenänderung kamen wir nicht mehr bis zum Weingut Hölle hinaus\, sondern wendeten schon zuvor beim großen hölzernen Aussichtsturm. Zurück am Podersdorfer Strand konnte ich meine aktuelle Wettkampfzeit von 4:41 erkennen; ich war guter Dinge eine neue persönliche Bestzeit zu schaffen. Für die zweite Laufrunde brauchte ich jedoch erheblich länger. Ich finishte in 5:51:24; Schade dachte ich: Ohne die zusätzlichen 6 Radkilometer hätte ich die aktuelle Bestzeit von 5:45 geknackt. Bei Gulaschsuppe\, Brötchen\, Wurstsemmeln\, Kuchen und Alkfreibier war die Enttäuschung bald verflogen. Das Erlebte mit Freunden und Bekannten zu teilen\, machte alles wieder wett. \nSpäter erfuhr ich den Grund für die Zusatzstrecke: Ein Verkehrsunfall war während wir schwammen auf der Radstrecke passiert\, worauf die Polizei eine Umleitung forderte um die Strecke wieder frei zu bekommen. Hier erkennt man die Professionalität des Veranstalters\, der alle Teilnehmer von Halb- und Langdistanz über die Zusatzschleife führte um ein hindernisfreies Rennen zu gewährleisten. Überraschenderweise wurde im Nachhinein jedermanns Zeit um 9:01 Minuten als Gutschrift für die Schleife korrigiert\, somit bin ich schlussendlich doch noch zu meiner neue persönliche Bestzeit  von 5:42:46 gekommen. Fair oder nicht – 9:01 ist ein Mittelwert; Für die Extraschleife gab es keine Zeitnehmung somit profitieren schnelle Radler\, die langsamen zahlen drauf. \nZusammengefasst war es wieder ein tolles und super organisiertes Event\, ich möchte auch nächstes Jahr dem Ruf des Leuchtturmes zum 29. Austria-Triathlon folgen. \nBeim Schwimmen habe ich mich deutlich verbessert\, hier hatte ich einiges an Training investiert; auch beim Radfahren hatte ich mich verbessern können; einzig das Laufen meine früher stärkste der drei Disziplinen war gleichgeblieben bzw. hat etwas nachgelassen. Jetzt habe ich den ganzen Herbst und Winter Zeit hier einiges nachzuholen\, der nächste Triathlon ist bereits geplant; welcher? Verrate ich euch ein anderen mal. \n  \nLiebe Grüsse \nEuer Gerit
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DESCRIPTION:Roter-Nasen-Lauf Gänserndorf am 26.9.2015 \nVeranstalter: Absolventenverein des Gymnasiums Gänserndorf  \n \nStart: zwischen 10.00 und 11.00 Uhr.  \nLaufstrecke: beginnt bei der Sportanlage des Gymnasiums; mehrere Streckenvarianten:  5\,6 km\, ca. 3 km oder Grüne Runde durch den Landschaftspark (ca. 2 km).  \nLabestation\, Garderobe- und Duschmöglichkeiten \nNach dem Lauf: Stärkung in fester und flüssiger Form\, Musik \nParkmöglichkeiten: Jahngasse/Parkplatz Hans Kudlich Gasse/Parkplatz Josef Graf-Stadion (OMV-Sportgelände) \nAchtung: Die Brunnengasse ist teilweise gesperrt! \nStartspende: Erwachsene 9 €\, Kinder/Jugendliche bis 18 Jahre 4 €\, Familientarif 18 €\, Gruppen (ab 10 Pers.) 7 €/Person \nAnmeldung: online bis 25.09.15\, 12 Uhr; vor Ort am 26.09. ab 9.00 Uhr \nInformation und Anmeldung: https://www.rotenasenlauf.at/event/ganserndorfer-lauf \n 
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DESCRIPTION:Schneeberglauf und Schneebergtrail \nBrigitte berichtet vom Trail: \n\n\n\nBis Ende August habe ich daran gearbeitet\, Helmut davon zu überzeugen\, mit Gabi und mir gemeinsam den Schneebergtrail zu laufen. Auf knackigen 32 Kilometern mit 2400 Höhenmetern im Aufstieg verläuft das Rennen vom Start im Ortskern Puchberg auf zum Großteil Singletrails\, durch Wälder und über Almen bis hinauf  \nins alpine und technisch anspruchsvolle Gelände auf den Schneeberg\, in den Zielbereich bei der Elisabethkirche.  \nDie Wettervorhersage war ja nicht so berauschend\, als wir am Vortag unsere Rucksäcke mit Gewand für alle Eventualitäten gepackt haben und am Samstag früh hat es auch in Strasshof bis Wr. Neustadt noch geregnet. Gabi und Michael sind schon am Freitag nach Puchberg gefahren und wir haben uns erst unmittelbar vor dem Start getroffen. Die Veranstalter haben aufgrund der Wetterlage noch kurzfristig eine Streckenänderung vorgenommen. Pünktlich um 07.30 erfolgte dann der Start und schon auf den ersten zwei Kilometern waren nur mehr die Schlussläufer hinter uns. Auf der Homepage war nicht vermerkt\, dass es Schlussläufer gibt\, weil Helmut hätte dann sein eigenes Tempo laufen können. Das Wetter war nicht so schlecht wie erwartet\, es regnete nicht und wir hatten keine Eile\, weil wir dachten\, es liegen noch so viele Stunden Anstrengung vor uns und wollten uns nicht gleich zu Beginn verausgaben. Die erste Durchlaufzeit war nach drei Stunden bei KM 14/10:30 beim Öhlerschutzhaus und diese Zeit konnten wir trotz „kleinerer Pausen“ gut einhalten. Die nächste Labestelle und zugleich Durchgangszeit war bei der Edelweißhütte KM 21/11:30. Wir waren richtig zuversichtlich\, diese sieben Kilometer in der vorgegebenen Zeit zu schaffen\, aber dieses Teilstück hatte es in sich. Es ging sehr steil bergab\, die Wurzeln und Steine waren rutschig und man musste wirklich gut aufpassen\, wo man seinen Fuß hinsetzt. Hier haben wir viel Zeit verloren und sind erst nach 04.25 Stunden vom Start weg gerechnet\, bei der Edelweißhütte angekommen und das erste\, was uns mitgeteilt wurde war\, dass wir die Zeit um 25 Minuten überschritten hatten und ab sofort aus dem „Rennen“ genommen wurden. Gabi hat an dieser Stelle den Lauf beendet und Helmut und ich haben beschlossen\, als „Privatpersonen“ diesen Trail weiterzulaufen. Es lagen noch 10 km und der Wurzengraben mit steilen Anstiegen\, Nebel\, Wind und keinen Markierungspunkten vor uns. An dieser Stelle war ich wirklich froh\, Helmut an meiner Seite zu haben\, weil sonst war niemand mehr weit und breit zu sehen und ich hätte mich wahrscheinlich verlaufen. Bei der Edelweißhütte wurde uns noch aufgetragen\, dass wir uns wieder bei der Fischerhütte melden sollten und die haben dann per Funk weitergegeben\, dass wir noch auf der Strecke sind und die letzten Kilometer in Angriff nahmen. Als wir um 14.40 am Hochschneeberg ankamen\, war das Ziel schon abgebaut\, weil um 14:00 Zielschluss war. Es gab für uns kein Essen und Trinken und wärmende Decken mehr\, aber als man uns noch mitteilte\, dass die Kleidersäcke schon wieder zum Start gebracht wurden\, waren wir schon sehr verwundert. Ich wollte dann gleich eine SMS an unsere Lauffreunde (Sylvia\, Susi\, Gerit\, Herbert\, Gabi und Michael) senden und mitteilen\, dass alles in Ordnung ist\, aber wir hatten beide keine Netzverbindung und es dauerte noch eine ganze Weile\, bis wir endlich wieder in Puchberg ankamen.  \nFür mich persönlich ist der „Trail“ die schönste\, aber auch anstrengendste Laufvariante\, weil er sehr viel Abwechslung bietet. Für Helmut war es ein Wandertag der anderen Art\, aber ich habe es nicht bereut\, daran teilgenommen zu haben. Auch wenn es nicht für die Zeitnehmung gereicht hat\, habe ich doch eine Erfahrung gemacht – „Wettkampf ist „Wettkampf“ und das gleich vom Start weg. Auf den ersten Kilometern haben wir rückblickend schon wertvolle Zeit verloren\, eben diese Minuten\, die dann entscheiden\, ob man im „Rennen“ bleibt oder nicht.  \nIn diesem Sinne will ich es wieder einmal versuchen Lg Brigitte  \n\n\n\n 
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