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DESCRIPTION:Gerit berichtet vom Halbdistanz – Triathlon in Podersdorf  \nPodersdorf Triathlon Halbdistanz die 3. \nHeuer stand die Teilnahme beim 27. Austria Triathlon unter keinem guten Stern. War ich doch am Wochenende knapp davor\, eine geplante große Laufrunde mit 3 Mädels von unsrem Laufclub nicht beenden zu können. Ausgepowert und mit Gliederschmerzen hätte ich beinahe nach ca. 14km das Handtuch geworfen\, doch dank meiner reizenden weiblichen Begleitung war es mir dann doch noch möglich\, auf eigenen Beinen nach Hause zu kommen. Nun ja\, dies sollte nicht ohne Folgen bleiben; heftiger Schüttelfrost mit einigen Begleiterscheinungen machte mir die nächsten 3 Tage zu schaffen. Das Laufen ließ ich bleiben und so absolvierte ich Donnerstags dennoch knapp 3000 Meter im Kraulstil.  \nFreitag bei herrlichstem Sonnenschein und Windstille wie immer Startnummernausgabe mit Kaiserschmarrenparty und danach noch das Rad samt Equipment eingecheckt mit anschließendem Racebriefing. Außer der Verpflegungsstelle beim Radparcours würde uns nichts neues erwarten. Am Wettkampftag wurde eine Wassertemperatur von etwa 18°C erwartet\, also war das Schwimmen mit NEO erlaubt.  \nBewölkt und nach wie vor windstill begrüßte uns der nächste Morgen\, ich war gleich um 05:30 beim Check in um meine Sachen herzurichten. Anfangs war es stockdunkel\, so dass einige Athleten Mühe hatten ihren Startplatz zu finden. Nachdem die Check in Zone um 06:30 geschlossen wurde\, bewegte sich die Masse zum Podersdorfer Leuchtturm. Als einer der ersten stieg ich ins Neusiedlersee Wasser\, welches sich zu einem für mich kälter anfühlte als die prognostizierten 18°C und zum Anderen war der Wasserstand sehr hoch. Die Regenfälle der vergangenen Wochen hatten den Wasserpegel stark ansteigen lassen. Ich unterließ es diesmal mir Wasser beim Hals in den Neo zu füllen\, um einen perfekten Sitz zu erreichen. Man war das Wasser sch…kalt\, trotz Anzug und Einschwimmen begann ich zu zittern\, ich sprang wie ein Zappelphillip im Wasser umher um mich warm zu halten.  \nEndlich Punkt 7:00 der erlösende Startschuss\, etwa 1200 Athleten der Lang- und Halbdistanz\, sowie etliche Staffelteilnehmer starteten zeitgleich zum 27. Austria Triathlon. Es war ein unglaubliches Gedränge\, an hindernissfreies Schwimmen war nicht zu denken. Öfters suchte ich mir eine kleine Schneise die jedoch alsbald wieder komplett blockiert war. Viele Teilnehmer schwammen im Zick-Zack\, einmal tauchte ein junger Mann vor mir als Querschläger auf\, welcher komplett die Orientierung verloren hatte und Richtung Mörbisch schwamm. So ging es beinahe bis zur ersten Wende\, um die Boje gab es nochmals richtig viel Gewimmel\, danach war es dann schon etwas leichter. Einmal wollte ich wegen einem Hustenanfall stehen bleiben\, es war unmöglich da das Wasser so tief war dass ich den Boden nicht berühren konnte. In heißen Sommern ist es hier gerade mal Brusttief. Mit 40:19 meiner zweitbesten Schwimmzeit für 1900 Meter in Podersdorf lief ich über die Pentek-Matte in die Wechselzone ein\, den Wechsel aufs Rad schaffte ich in 03:23. Die 90km Radstrecke wollte ich auf alle Fälle deutlich unter 03:00 schaffen\, also mußte ein Schnitt von über 30km/h her. Aus Podersdorf raus nach Frauenkirchen schaffte ich dies nur mit Mühe\, Richtung Apetlon ging es dann schon leichter und durch die Weingärten und das Naturschutzgebiet war ich mit größtenteils 33km/h dabei. In der zweiten Runde schaffte ich es nach Frauenkirchen nicht mehr die 30km/h zu halten und in der dritten Runde detto. So fuhr ich nach 2:56:56 mit meinem Rennrad in die Wechselzone ein\, die im Halbdistanzbereich beinahe schon voll belegt war. Der Wechsel auf die Laufschuhe und wieder quer über die große Wechselzone erfolgte in 2:10. Mit einem 5:30er Schnitt ging ich auf die 21\,1km Laufstrecke und konnte das Tempo in der ersten Runde ganz gut halten. In der Zwischenzeit hatte es zu Nieselregnen begonnen Die zweite Runde war schon wesentlich mühsamer\, schwere Beine und mein Ischias quälten mich auf den letzten 7-8 Kilometern. Trotzdem gelang es mir mit neuer persönlicher Bestzeit von 5:45:19 ins Ziel zu kommen. Neue Bestzeit\, aber ich konnte mich nicht wirklich freuen\, hatte ich mir doch eine Zeit deutlich unter 5:45 vorgenommen. Schwimmen\, Radeln und Laufen; bei allen Disziplinen war ich unter meinen Erwartungen geblieben\, ich rede mir mal jetzt ein\, dass mich mein Schwächeanfall aus der Bahn geworfen hat.  \nIch habe jetzt im Podo`s Höllenclub Bronzestatus mit 3 Teilnahmen\, dafür gab es ein Member-Shirt und eine Urkunde. Nächstes Jahr möchte ich wieder dabei sein wenn erneut der Leuchtturm ruft.  \nLiebe Grüße  \nEuer Gerit
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DESCRIPTION:Herzlichen Glückwunsch allen Marathon- und Halbmarathonfinishern zu den tollen Ergebnissen. \nDie lesende Gemeinde freut sich immer wieder über Berichte ….  \nneu eingetroffen: Geralds Marathonerlebnisse: \n  \n„Dafür machst Du das!“ – Eindrücke von meinem 1. Marathon \n  \n  \n  \nIch hatte ja schon länger vor\, einen Marathon zu Laufen; schließlich laufe ich ja nicht erst seit gestern und einmal im Läuferleben muss man ja zumindest einen Marathon laufen heißt es… – bisher hatte ich jedoch immer zu großen Respekt davor\, wie sich zeigen sollte\, völlig zu Recht\, ich habe ja schon 100.000 Geschichten von Marathonis gehört – und ich kann nun bestätigen\, alle sind wahr\, wie ich mittlerweile weiß!. Aber beginnen wir chronologisch: vor ca. einem halben Jahr habe ich mich\, da ich mich dieses Jahr fit genug dafür fühlte\, endlich dazu entschlossen\, meinen ersten Marathon zu laufen\, die Wachau sollte es werden\, einerseits der Landschaft und bekannt guten Organisation und der Streckenführung wegen\, es geht ja immer flussabwärts 🙂 und ostwärts\, meistens hat es ja Westwetter\, also tendenziell eher Rückenwind und dann waren ja auch schon Gaby\, Brigitte und Helmut angemeldet – ich war sohin nicht alleine\, was bei der Vorbereitung sehr hilfreich sein kann. \n  \nDie Wetteraussichten waren dann ziemlich bescheiden\, Dauerregen wurde prognostiziert\, gut für mich an sich\, ich mag Regen ja\, aber 42\,195 km in nassen Schuhen – nein Danke! \n  \nBeim Start in Emmersdorf dann aber perfekte Bedingungen\, nicht zu heiß\, der Regen hatte aufgehört\, nahezu windstill\, noch ein Erinnerungsfoto mit Gaby\, Gitti\, Helmut und Bernhard\, der sich spontan dazu bereit erklärte gemeinsam mit mir zu laufen\, für ihn sein unglaublich 110 !!! Marathon\, für mich Premiere; mein Maximalziel\, ausgehend von den letzten 10er und HM-Zeiten\, war unter 3h 30 zu kommen\, ambitioniert zwar\, aber realistisch\, jedoch\, wie sich zeigen sollte\, hat der Marathon eigene Regeln\, eine davon lautet\, sich an die Marschroute halten (in meinem Fall Pace 4‘ 58‘‘)\, wer sich nicht daran hält\, bezahlt dafür… \n  \nBewusst reihten wir uns im hinteren Bereich des Feldes ein\, ist es ja für die Psyche besser\, einen Läufer nach dem anderen zu überholen\, als selbst dauernd überholt zu werden\, und wollten den 3 Stunden 30 Pacemaker einholen\, der wie wir dann feststellen sollten\, doch recht flott unterwegs war. Ihr ahnt wohl schon\, was jetzt kommt\, die Kilometer „flogen“ so richtig vorbei\, wir waren natürlich viiiel zu schnell unterwegs\, mit Kilometerzeiten von zeitweilig 4\,40 bzw. auch 4\,20 darunter – Zitat Bernhard: „bist Du Dir sicher\, dass Du dieses Tempo „gehen“ willst?“ – \, „ja“\, es lief anfangs echt perfekt\, bis HM in Spitz kein Problem (1:42:52)\, aber dann … – der darauf folgende 10er war dann schon zäher – die Sonne kam heraus\, es wurde dunstig – und nach Dürnstein war es dann echt hammerhart\, die 500 m Schleife in Dürnstein ein emotionaler Faustschlag ins Genick\, zeitweilig kamen dann muskuläre Probleme dazu\, sodass ich immer wieder kleinere Abschnitte gehen musste\, um die Muskulatur zu lockern\, die Zeiten rasselten in den Keller\, vom Pacemaker verabschiedeten wir uns notgedrungen\, du fragst Dich\, “warum tust Du Dir das an?“\, „nur“ noch 7 km\, ein halbe Strasshofer Runde also\, eigentlich gar nicht mehr so weit\, es fühlte sich dennoch unendlich weit an. Spätestens jetzt war mir klar\, warum der Marathon so etwas wie die olympische Königsdisziplin ist. Bernhard blieb bei mir\, motivierte\, und so kamen wir dann endlich doch nach Krems\, noch 3 km\, Du siehst das Ziel vor Dir\, Du bist schon auf der Zielgeraden\, aber in die Gegenrichtung\, noch 2 km durch die Altstadt mit kleineren Bergaufstücken vor Dir\, die Finisher kommen Dir entgegen\, für diese die letzten Meter\, für uns noch 2000 Meter\, jeder einzelne Schritt tut weh\, die Streckenführung eigentlich eine Gemeinheit\, aber: unsere Fans sind da\, feuern uns an (Danke Albert\, Lisbeth\, Gerti\, Sieglinde\, Michi\, Herbert…!!!!)\, wir mobilisierten unsere letzten Reserven\, Adrenalin pur\, überholten noch einige Läufer und finishten die letzten 500 m in unglaublichen 2:57/km Schnitt. Mit 3:34:04 als 116. habe ich das selbst bewusst hoch gesetzte Maximalziel zwar nicht ganz erreicht\, weiß\, welche „Fehler“ dafür verantwortlich waren\, bin aber dennoch sehr zufrieden mit dem ersten Marathon\, stolz es geschafft zu haben\, kaputt und völlig fertig\, aber Glücksgefühle ohne Ende. Bernhard zu mir: „dafür machst Du das!“. Und „genau dafür“ werde ich mir das mit Sicherheit wieder „antun“\, für Wien bin ich schon gemeldet! \n  \nLiebe Grüße\, Gerald“ \nund da ist auch schon Brigittes und Helmuts Bericht aus der Wachau:  \n\n\n\n\nWir haben natürlich die Tage davor die Wetterprognosen verfolgt und es wurde für Sonntag immer wieder etwas Regen angekündigt\, aber als wir in Krems ankamen war es trocken und so sollte es auch den ganzen Tag bleiben. Am Bahnhof haben wir dann auch gleich Gerald\, Bernhard und Rudi Foit gesehen und sind dann alle zusammen in den Bus nach Emmersdorf gestiegen und ich habe schon beim Hinfahren die herrliche Aussicht entlang der Donau genossen. Obwohl wir schon mehr als eine Stunde vorher in Emmersdorf waren\, verging die Zeit bis zum Start trotzdem sehr schnell\, denn wir haben noch ein bisschen über unsere geplante Zielzeit\, die Taktik usw. geplaudert. Für Helmut war es ja sein erster Marathon und er hat sich vorgenommen\, von Beginn an mit dem Pacemaker mit Endzeit 3:59:59 zu laufen und auch für Rudi war das eine Option. Gerald und Bernhard sind gemeinsam gestartet und auch Gabi und ich blieben die ersten 25 Km Seite an Seite so in etwa mit einer 6er Pace (+/-) und obwohl wir beide dachten\, dass wir schon ein bisschen flott unterwegs sind und uns zum Ende hin die Luft ausgehen wird\, behielten wir dieses Tempo bei. Irgendwann war Gabi dann etwas schneller\, blieb aber noch in Sichtweite\, bald kam ich wieder näher und sie meinte nur „ lauf\, bei mir geht es nicht schneller“ und ab diesem Moment verloren wir uns wirklich aus den Augen. Die Verpflegung auf der Strecke alle 3\, 4 Km war top und wurde auch von mir gerne in Anspruch genommen. So verging ein Kilometer nach dem anderen und ab Km 30 merkt man dann schon die muskuläre Ermüdung und man sieht auch vermehrt Läufer auf der Strecke\, die gehen. Die gemeinsamen Kilometer mit Gabi vergingen für mich sehr schnell\, aber alleine musste ich mich schon immer und immer wieder motivieren\, nicht nachzulassen. So in etwa 2\,5 Km vor dem Ziel traute ich meinen Augen nicht\, da sah ich Helmut vor mir laufen\, er hatte sichtlich keine Kraft mehr in den Beinen und quälte sich die letzten Kilometer ins Ziel. In der Wachau ist der Zieleinlauf etwas ungewöhnlich\, weil eigentlich ist man dem Ziel schon so nah und muss trotzdem noch eine Schleife durch die Stadt laufen\, die einem endlos erscheint. Aber dann auf den letzten Metern stehen noch Gerti\, Herbert mit Freundin und all jene von uns\, die schon gefinisht haben\, am Straßenrand und auch Michael und Albert sind da und man läuft unter den guten Zurufen dem Ziel entgegen. Helmut hat kurz nach mir auch das Ziel erreicht und ich muss sagen\, dass ich stolz auf ihn bin\, dass er nicht aufgegeben hat. Er hat gemeint\, dass er noch nie so schmerzende Beine hatte und die letzten 12 Km eine einzige Qual waren. Dann haben wir noch gemeinsam auf Gabi gewartet\, weil eigentlich müsste sie schon längst im Ziel sein\, aber wir sahen Gabi erst wieder beim Kleiderbus und haben erfahren\, dass sie so starke Krämpfe hatte\, dass sie den Marathon leider nicht beenden konnte und sie dann mit dem Zug zurück nach Krems gefahren ist. \nAlso für mich und sicher auch für Helmut war die Wachau eine Reise wert und obwohl er sagte\, dass das sein erster und zugleich letzter Marathon war\, bin ich mir sicher\, dass er auch nächstes Jahr wieder gemeinsam mit mir und unseren Lauffreunden bei einem 42\,195 Km- Lauf an den Start gehen wird. \nLiebe Grüße Brigitte und Helmut  \n\n\n\n\n 
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DESCRIPTION:Schneeberglauf 2014:  \nFranz kündigte mich der lokalen Fernsehstation als besten Strasshofer mit einer Zeit von 1h20 an\, welch ein Ansporn :)!  \nIch kam schnell in meinen „Zahnradbahntritt“ und spulte Höhenmeter um Höhenmeter wie ein Uhrwerk ab und war bis nach der Labstelle auch auf „Kurs“. „Die herbstlichen nasskalten Bedingungen im Zielbereich“ setzten mir\, ebenso wie dem Sieger Mamu Petro\, dem „Berglaufwunder aus Eritrea“\, im letzten Steilstück derartig zu\, dass ich die angekündigten 1:20 nicht ganz erreichte. Mit 1h21:40 aber immerhin die beste Strasshofer Zeit\, die jemals am Schneeberg gelaufen wurde :)\, möchte aber an dieser Stelle auch betonen\, dass für mich jeder ein Sieger ist\, denn der Spaß am Laufsport muß immer im Mittelpunkt stehen.
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