- Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.
Apfelland Triathlon
Gerit berichtet vom Apfellandtriathlon:
Heute kann ich euch mal etwas neues berichten; Bin zum Apfelland Triathlon am Stubenbergsee angetreten und habe einen Duathlon gefinisht, oder mit anderen Worten geschrieben: ich bin zum Laufen nicht mehr angetreten.
Lasst mich mal von vorne beginnen: Herrlichstes Wetter begrüßte uns zum 12. Apfelland Triathlon in Stubenberg am See. Bis dato veranstaltete man hier den Sprint-Triathlon und eine längere Distanz die zwischen olympisch und Halbdistanz lag.
Neu heuer war erstmalig die Halbdistanz mit neuer Rad- und Laufstrecke. Schwimmen: 1900 Meter, Radfahren 90 km mit 1100 Höhenmeter und 21,1km Laufen mit ca. 100 Höhenmeter.
Der See hatte zumindest an der Wasseroberfläche 22 Grad Celsius, Neopren war also erlaubt. Start um 9:00 bei wolkenlosem Himmel. Mit 35:40 auf der Schwimmdistanz hatte ich eine neue persönliche Bestzeit aufgestellt; wie üblich brauchte ich in der Wechselzone eine halbe Ewigkeit von 3:30 bis ich auf der Radstrecke war. Diese begann gleich einmal selektiv hinauf zum Parkplatz von Schloss/Tierpark Herberstein; nach kurzer Abfahrt ging es danach flach bis km 15 recht flott dahin. In der ersten Runde wurde eine Zusatzschleife gefahren um die 90km zu erreichen. So ging es halt 10km mal leichter, mal steiler bergauf, bis man vom Kulm (das ist nicht der Berg mit der Sprungschanze) hinunter zum Stubenbergsee blicken konnte. Die Temperaturen waren inzwischen heftig gestiegen, ich fühlte wie sich mein Rücken immer mehr aufheizte und der Sonnenbrand trotz kräftigem Einschmieren unvermeidlich war. Steil bergab ging es über unzählige Kurven und Serpentinen hinunter zum See. Verkrampft wie der „Affe am Schleifstein“ meisterte ich die Abfahrt und war mit 1:20 für ca. 33km für meine Verhältnisse ganz gut unterwegs. Die zweite Runde war dann schon etwas zäher; hatte ich zuvor im Flachen noch klar über 30km/h treten können war ich jetzt schon auf 28 – 29 herabgefallen, bergauf auch in den Steilpassagen lag ich trotzdem immer noch über 10 km/h. So brauchte ich dann für die zweite kürzere Radrunde 1:18 und schlussendlich für die dritte Runde 1:20. Mein Ziel war mit 4:15 auf die Laufstrecke zu gehen. Dieses hatte ich weit verfehlt. Mit 4:43 kam ich in die Wechselzone, es war brütend heiß, die Laufstrecke rund um den See bot so gut wie keinen Schatten. Mit der Erfahrung von Linz und dem verpatzten Marathon von Bratislava war es mir ein Leichtes, dem Wettkampfrichter anzuzeigen, dass ich aufgebe. Erstmals in meiner sportlichen Laufbahn habe ich mir ein DNF geholt.
Ich denke; Triathlon mit mächtig Höhenmeter sollte ich nicht mehr ins Auge fassen; dem Triathlonsport bleibe ich jedoch auf alle Fälle treu. Schon in drei Wochen kann ich mich beim 1/8 Man wieder auspowern und der Sonnenbrand sollte auch schon verheilt sein.
Euer Gerit
